Konfirmation 2020

Ein besonderer Tag unter besonderen Umständen – das war die Konfirmation im Jahr 2020.

Nachdem der ursprüngliche Termin im Mai wegen der Corona-Krise nicht beibehalten werden konnten, wurde stattdessen am 25. Oktober Konfirmation gefeiert. Und weil in der Kirche nur wenige Menschen zusammenkommen durften, wich die Kirchengemeinde kurzerhand in die Sporthalle des SV Hahn aus. Dort war genug Platz für alle 9 Jugendlichen und ihre Familien.

Natürlich war die Atmosphäre nicht wie in der Kirche. Dennoch war es ein festlicher und entspannter Gottesdienst, in dem 4 Mädchen und 5 Jungs gesegnet wurden.

Die Mitglieder des Kirchenvorstands hatten die Halle schön vorbereitet und sogar den Altar aus der Kirche geholt. Luca Walther sorgte für die Musik. Für den Kirchenvorstand überbrachte Frank Dörfler Glückwünsche, und Laura Hungsberg und Lara Kraft luden die frisch Konfirmierten ein, sich der Evangelischen Jugend aus allen Pfungstädter Stadtteilen anzuschließen.

Ein besonders herzlicher Dank des Kirchenvorstands geht an den SV Hahn, dessen Verantwortliche diesen Konfirmationsgottesdienst ermöglicht haben, indem sie die Halle ohne Wenn und Aber zur Verfügung gestellt haben und mit Rat und Tat hilfreich waren.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden (stehend, von links): Ilajah Konstantas, Dorian Hedderich, Fabian Michel, Mario Heinrich, Maximilian Failing und (sitzend, von links) Lea-Cheyenne Polster, Pia Holz, Franziska Knechtel und Larissa Töpfer, gemeinsam mit Pfarrerin Ute Strack de Carrillo

KiGo feiert im Freien

Nach einem halben Jahr ohne Kindergottesdienst konnte im September endlich wieder miteinander KiGo gefeiert werden. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, so dass vieles im Freien stattfinden konnte. Zunächst wurde der Gottesdienst in der Kirche gefeiert. Thema war die Geschichte, die Jesus von den Arbeitern im Weinberg erzählt: Viele arbeiten in der Lese, manche länger, andere kürzer. Am Ende bekommen aber alle gleichviel, nämlich das, was sie zum Leben brauchen. So ist Gott: Gott liebt Menschen nicht für ihre Leistung, sondern weil sie Liebe brauchen.

Im Anschluss ging es ans Gemeindehaus. Dort veranstalteten die KiGo-Helferinnen eine Olympiade für die Kinder. Am Ende bekamen alle eine Urkunde, unabhängig davon, wie viele Punkte sie sich erspielt hatten.

Sackhüpfen – letzte Anweisungen vom Coach 🙂

Große Konzentration beim Eierlauf

Paar-Lauf mit Luftballon

Kegeln am Tisch – schwerer als es aussieht

Genaues Augenmaß zum Ziele ist wichtig

 

Kerb im Corona-Format

Eine große Veranstaltung mit Umzug und Baum-Stellen, Kneipenbesuch und Kirchen-Kerb-Kaffee für das ganze Dorf gab es in diesem Jahr an Kerb nicht. Dennoch wurde Kerb gefeiert: Am Sonntag, dem 4. Oktober lud die Kirchengemeinde zum Gottesdienst im Freien ein. Anschließend gab es einen Kerbspaziergang, angeführt von Kirchenvorsteher Dietmar Rostock, und am Ende konnte sich alle – wieder an der Kirche angekommen – bei leckerem Laugengebäck stärken.

Besonderen Dank an die Kerweborsch und Kerwemädchen, die in großer Zahl am Gottesdienst und dem Spaziergang teilnahmen!

 

Open-Air-Gottesdienst an Kerbsonntag

Musik beim Open-Air-Gottesdienst, trotz starkem Wind. Den hilfreichen Notenhaltern sei Dank!

Beim Kerbspaziergang

Die Kerweleut‘ beim Kerbspaziergang

Am Ende noch eine Stärkung

Der KiGo im Bibelmuseum in Frankfurt

Bibelmuseum – was ist das denn?

Das mag sich manches KiGo-Kind gefragt haben, als es am 2. November mit dem Bus nach Frankfurt ging. 11 Kinder und 4 KiGo-Teamerinnen machten sich auf den Weg. Im Museum wurden sie in einer 1,5stündigen Führung durch die Welt des Alten Testament, des Neuen Testaments und der Bibelentstehung geführt. Natürlich gab es manches zu hören – von einer Museumsmitarbeiterin sehr lebhaft und kindgemäß vermittelt. Aber die Kinder konnten auch eine ganze Menge selbst machen: » Weiterlesen

Gäste aus Héviz zu Besuch in Hahn

Nachdem bereits im September eine 13 köpfige Gruppe aus Hahn gemeinsam mit Pfarrerin Ute Strack de Carrillo zu Besuch in Héviz war, kam nun der Gegenbesuch.Pfarrerin Dr. Heiderose Gärtner-Schultz, ihr Mann Uwe sowie Uschi Herbig, die in der Gemeinde in Héviz für die Kirchenmusik zuständig ist, besuchten Hahn. Als Gastgeschenk brachten sie ein kleines Kochbuch mit den Rezepten aus Héviz und Hahn mit, das Gemeindeglieder aus beiden Orten im vergangenen Jahr zusammengetragen hatten. Im Sonntagsgottesdienst am 27. Oktober wirken sie mit. Passend zum Reformationstag erzählten sie mit einer szenischen Predigt über die Reformatorin Katharina Zell. Diese war eine Zeitgenossen Martin Luthers. Gemeinsam mit ihrem Mann Matthäus Zell trug sie erheblich zur Verbreitung der reformatorischen Gedanken bei, prägte das Bild der theologisch versierten Pfarrfrau und war auch selbst seelsorgerisch tätig. Mit Martin Luther stand sie in Briefkontakt und war auch mit kritischen Bemerkungen nicht zurückhalten.
Nach dem gut besuchten Gottesdienst gab es noch die Gelegenheit, bei einem kleinen Imbiss miteinander ins Gespräch zu kommen. Auf dem Besuchsprogramm standen weiterhin viele Gespräche über das jeweilige Leben in den Kirchengemeinden und über die künftige Ausgestaltung der partnerschaftlichen Beziehung, die auch von der Kommune sehr unterstützt wird. Aber auch für Ausflüge in die Umgebung, etwa zum Hofgut Oberfeld und auf die Mathildenhöhe war Zeit, ebenso für eine Besichtigung der Merschroth’schen Höfe.

Die Kerb – ein stürmisches Fest

In Hahn wird die Kerb am Sonntag nach Michaelis gefeiert – das ist der 29. September – oder genau zu diesem Datum, wenn es ein Sonntag ist. So wie in diesem Jahr. Mit Bangen wurde das Kerbwochenende erwartet, denn Sturm war angekündigt. Ob wohl alles würde stattfinden können? » Weiterlesen

Wettkochen in Héviz

Zu Gast in Héviz – zu Gast bei Freunden

Am 18. September reiste eine Delegation von 11 Männern und Frauen aus der Kirchengemeinde Hahn in die ungarische Partnergemeinde Héviz. Sie folgten der Einladung zu einem Kochwettbewerb, die von der Deutschen Tourismusseelsorge am Balaton ausgesprochen worden war.

Nach einem Flug Frankfurt–Budapest » Weiterlesen

Ausflug der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nach Speyer

Das Wetter hätte nicht schöner sein können, als sich am 15. September 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gemeinde auf den Weg nach Speyer machten. Bei strahlendem Sonnenschein stieg die Gruppe um 12.00 Uhr in den Bus und kam nach gut einer Stunde in Speyer an. Dort warteten schon die Stadtführer. In zwei Gruppen aufgeteilt ging es mit einer „Putzfrau“ und einem „Hausmeister“ auf den Weg zu einer „etwas anderen Stadtführung“. Auf etwas skurrile, aber unterhaltsame Art und Weise gab es interessante Einzelheiten über die Geschichte der schönen Stadt zu erfahren. » Weiterlesen

Kinderferientage „Mensch Jesus – willkommen in der Kinderstadt“

Krümelst du noch oder lebst du schon in Kekstown?

Vom 23. bis 26. April wurde das Gemeindehaus zu einem ganz besonderen Ort: „KEKSTOWN“ – die Kinderstadt. Der Stadtname wurde aus den Vorschlägen der Kinder und Teamer basisdemokratisch ausgewählt.

Die Bewohner kamen aus allen Pfungstädter Ortsteilen: 50 Kinder, 17 Jugendliche, 4 Erwachsene und ein Gemeindepädagoge und fast immer gutes Wetter!

Segen als Dach

Den Rahmen » Weiterlesen

Konfirmation 2019

Am 26. Mai 2019 wurde in der Hahner Kirchengemeinde Konfirmation gefeiert. 8 Jungs und 5 Mädchen ließen sich konfirmieren.

 

Sie erzählen hier aus ihrer Konfi-Zeit, und weiter unten sind einige Fotos aus der Konfizeit zu sehen.
 

Eine lustige Truppe

Wir möchten ein bisschen über unsere Konfi-Gruppe erzählen:

Wir sind eine meistens laute, gut gelaunte, aber trotzdem liebenswürdige und nette Gruppe. Wir kannten uns zwar schon aus der Grundschule, aber dann haben wir uns längere Zeit nicht so oft gesehen. Im Konfi-Jahr und vor allem auf der Abschluss-Fahrt nach Kirchähr sind wir noch mal stärker zusammengewachsen.

Unternehmung im Konfi-Unterricht

Während der Konfi-Zeit haben wir verschiedene Themen besprochen, z. B. über die Zehn Gebote, das Glaubensbekenntnis, über den Aufbau des Gottesdienstes und über das Gebet. Mit dem Handy haben wir Fotos zum Thema Schöpfung gemacht. An einem Samstag haben wir das Thema Abendmahl behandelt und auch miteinander gekocht und gegessen.

Am Anfang der Konfizeit haben wir einen Ausflug nach Worms gemacht, wo wir unter anderem die Synagoge und den jüdischen Friedhof besucht haben.

Im Februar dieses Jahres haben wir am Dekanats-Konfi-Tag in Nieder-Ramstadt teilgenommen. Dort haben wir in verschiedenen Workshops  viel über Inklusion und Integration gelernt. Insgesamt haben dort ca. 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden teilgenommen.

Wie schon die Jahrgänge vor uns haben wir Brot gebacken und am Kerbsonntag verkauft, wir haben die Straßensammlung für Brot für die Welt durchgeführt und ziemlich viel Geld dadurch gesammelt. Einige von uns sind auch beim Kerbumzug mitgelaufen.

Es hat uns viel Spaß gemacht beim Kinderkino zu helfen, und wir haben viel von den Kindern gelernt, z. B. wie leicht es geht, andauernd Cola-Flaschen umzuwerfen. Das haben wir dann auch gemacht.

Auch beim Kindergottesdienst haben wir geholfen und besonders das Essen dort hat uns gut geschmeckt.

In guter Erinnerung werden uns Konfis vor allem die gemeinsamen Ausflüge bleiben, aber auch die Konfistunden, die durch einige unserer Jungs für uns Konfis sehr unterhaltsam waren. Frau Strack stand leider des Öfteren kurz vorm Nervenzusammenbruch. An dieser Stelle wollen wir uns aber mal bei ihr bedanken, dass sie nicht zum Finanzamt gegangen ist, sondern Pfarrerin mit Stahlnerven wurde.

Die gemeinsame Konfi-Fahrt

Auch die Hin- und Rückfahrt nach Kirchähr, gemeinsam mit den Eschollbrücker Konfis, wird uns in guter Erinnerung bleiben. In Kirchähr waren wir vom 6. bis 8. Mai. Dieses Jahr sind wir mit den

Eschollbrückern und den Pfungstädtern zusammen gefahren, insgesamt waren es 75 Konfis. Ebenso haben uns 8 jugendliche Teamer aus allen drei Gemeinden, die Gemeindepädagogen Kai Becker und Jürgen Zachmann sowie die Pfarrer der Gemeinden begleitet.

 Allerdings hätten wir unsere Teamerinnen nicht mitgenommen, wenn wir gewusst hätten, dass sie jeden Abend unsere Handys einsammeln und sie erst kurz vor dem Frühstück wieder zurückgeben. Aber eigentlich mögen wir sie ja doch und möchten ihnen an dieser Stelle auch mal „Danke“ sagen!

Wenn man als Konfi Angst hatte, in Kirchähr zu verhungern, hatte man sich geirrt! Es gab gefühlt rund um die Uhr Essen, wobei man dazusagen muss, dass das auch echt lecker war.

Was uns Konfis natürlich sehr gut gefallen hat, war, dass es freies W-Lan gab.

Am Montagabend haben wir ein gemeinsames Abendprogramm gehabt, das – auch, wenn wir sehr müde waren – Spaß gemacht hat.

An diesem Morgen haben wir dann eine Stations- bzw. Gruppenarbeit mit den anderen Gemeinden gemacht.

Zwischendrin gab es auch gemeinsame Aktionen auf dem großen Gelände und am Bach, z. B. Rafting mit dem kleinen Schlauchboot. Insgesamt war das alles sehr schön.

Am Dienstagabend haben die Teamer eine Konfi-Olympiade vorbereitet. Dieser Abend hat uns nicht ganz so gut gefallen.

Am dritten Tag, als man uns die Müdigkeit schon ganz schön angesehen hat, haben wir begonnen, die Texte für den Vorstellungs-Gottesdienst zu schreiben.

Wir haben von einem aus unserer Gruppe gelernt, dass man den 23. Psalm auch tanzen kann, wenn man dazu ein Schaf hat, und zum Abschluss haben wir noch Abendmahl gehalten. Es war lustig, mitanzusehen, wie einzelne Leute beim Wein das Gesicht verzogen haben. Danach sind wir mit den Eschollbrückern zurückgefahren.

Am 19. Mai haben wir den Vorstellungsgottesdienst zum Thema „Taufe“ gestaltet, und am 26. Mai war die Konfirmation.

Wir wünschen uns, dass wir auch nach der Konfirmation noch guten Kontakt miteinander behalten.

 

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