Vater-Kind-Tag in der KiTa

Vater-Kind-Aktion

 

Start in den Vater-Kind-Tag

Am 28.10.2017, einem Samstag fanden sich gegen 10 Uhr ungewöhnliche Gäste im Kindergarten ein. Zwölf groß gewachsene Menschen, mit langen Beinen und großen Füßen, die man sonst eher selten im Kindergarten sieht. Das waren 12 Väter die mit ihren Kindern, 3 Mädchen und 9 Jungen, am der Vater-Kind-Aktion des Kindergartens teilnehmen wollten.

Der Tag stand ganz im Zeichen des Erforschens und dafür hatten die ErzieherInnen Uschi, Susan und Paul drei Stationen vorbereitet. Zur Einstimmung hörte man aber erst gemeinsam in der großen Runde noch die Geschichte der Tier-Schule. Kurz geschildert ging es in der Tier-Schule darum, dass früher nämlich alle Tiere auch in allen Unterrichtsfächern unterrichtet werden mussten. Die Ente z.B. war gut im Schwimmen und Tauchen, auch das Fliegen fiel ihr nicht schwer, beim Rennen aber, da war sie eine lahme Ente. Der Hase hingegen war sehr flink im Rennen – dafür wollte es bei ihm mit dem Schwimmen und Fliegen nicht so recht klappen.

Danach wurden die Zwölf Kinder mit ihren Vätern in drei Forscher-Gruppen eingeteilt und jedes Kind erhielt einen Forscher-Pass. Diese drei Gruppen forschten zeitgleich im Bewegungsraum, dem Rollenspielraum und eine Gruppe verblieb gleich im Kreativraum. Hier ging es bei Uschi um das Thema Magnetismus. Die Kinder durften mit ihren Vätern allerlei Formen von Magneten und Metallen ausprobieren, bevor es dann ans Basteln ging. Die Aufgabe bestand darin, einen Pappkarton zu gestalten und dann etwas mithilfe eines Magneten darauf zu bewegen. Dabei gab es viele kreative Ideen: während einige eine Rennstrecke oder andere eine Flusslandschaft gestalteten, um dann ein Auto oder ein Schiff darauf mithilfe eines Magneten zu bewegen, kamen andere wiederum auf die Idee den Weltraum mit Sternen und Planeten zu gestalten, um dann eine Rakete hindurch zu manövrieren. Für die tollen gebastelten Magnetspiele bekam jedes Kind von Uschi dann noch einen Stempel im Forscher-Pass.

Forscherstation „Der Körper“

Im Rollenspielraum stand das Thema „Körper“ im Vordergrund. Zunächst überlegte man gemeinsam welche körperlichen Merkmale einen Jeden von uns aus machen, uns von Anderen unterscheiden und uns damit unverwechselbar machen oder vielleicht sogar ähnlich sind wie bei Anderen. Um das Ganze dann nochmal bildlich darzustellen, verteilte Paul riesengroße Papierbögen und die Väter malten die Umrisse ihrer Kinder in Lebensgröße darauf. Gemeinsam gestalteten die Kinder und Väter dann die Schatten farblich und fügten einige körperliche Merkmale, wie z.B. Augen, Nase, Mund oder auch Bauchnabel hinzu. Paul verteilte dann einen Stempel im Forscher-Pass für die lebensgroßen 2D-Abbilder der Kinder.

 

Im Bewegungsraum erwartete Susan die Gruppen mit vielen verschiedenen Typen von Papierfliegern.

Kunstflug-Übung

Die Väter und Kinder durften dann die Flieger ausprobieren und einige Modelle mithilfe eines Bastelbuchs nachfalten, schneiden und kleben. Dann durften die selbstgebastelten Flieger natürlich auch in den verschiedenen Disziplinen Weitflug, Kunstflug und Zielflug ausprobiert werden. Für den Zielflug hatte Susan einen riesigen Pappkarton mit unterschiedlich großen Löchern aufgebaut, bei deren Durchflug die Papierflieger je nach Schwierigkeitsgrad Punkte bekamen. Auch für diesen Thementeil, gab es einen Stempel im Forscher-Pass.

Das gemeinsame Frühstück, das liebevoll von Susan, Paul und Uschi vorbereitet worden war, genossen alle Forschergruppen dann zwischen der zweiten und dritten Forschungsaufgabe gemeinsam. Bei Fleischwurst und Brezeln ließen es sich die Jungen und Mädchen mit ihren Vätern gut schmecken, und als Nachtisch gab es noch leckere Mini-Kreppel mit Maremelade gefüllt. Dann zeigten die Kinder den Vätern noch wie toll das gemeinsame Tisch abräumen klappen kann, wenn alle mit anpacken.

Nach der dritten Forschungsaufgabe fanden sich zum Abschluss noch einmal alle kleinen und großen Forscher zum Gruppenfoto zusammen und durften dann jede Menge Selbstgebasteltes und den Forscher-Pass zum Andenken mit nach Hause nehmen.

Geschafft – so sehen Forscher aus!

Geschrieben von Armin und Samuel Schulz