Konfirmation 2018

Konfirmation in Hahn

Am 6. Mai war die Konfirmation von 11 Jugendlichen. Hier ein kleiner Rückblick auf die Zeit des Konfirmanden-Unterrichts. (Zum Anschauen bitte auf das Bild klicken.)

Ein Rückblick auf die Konfizeit

Eine Besonderheit des diesjährigen Konfirmanden-Jahrgangs war die engere Kooperation zwischen den Kirchengemeinden Hahn und Eschollbrücken. So wurden z. B. die Konfifahrt und die Vorstellung gemeinsam durchgeführt. Hier erzählen die Jugendlichen aus der zurückliegenden Zeit:

Wir bestehen aus zwei motivierten Gruppen: Einmal den Hahner Konfis und dann den Konfis aus Eschollbrücken und Eich. Die Konfistunden haben wir getrennt gehabt, doch die Konfifreizeit und die Ausflüge haben wir gemeinsam unternommen.

Der Ausflug nach Worms mit Frau Strack und Herrn Hauch 2017 war sehr schön. Wir besuchten das Lutherdenkmal, eine Synagoge und den Judenfriedhof, und wir machten eine Rallye.

In der Mittagspause trennten wir uns in  Kleingruppen. In der Innenstadt trafen wir überraschend Tobi von Checker-Tobi – das ist eine Fernseh-Sendung auf dem Kinderkanal, die wir von früher kennen.

Eigentlich war die Mittagspause ja schon rum, aber da kamen gerade Herr Hauch und Frau Strack vorbei, und wir erklärten ihnen, dass da Checker-Tobi stand. Pfarrer Hauch fing sofort an, sich mit Tobi zu unterhalten. Der Anfang des Gesprächs verlief so: „Ich habe gehört, dass hier Checker-Tobi ist. Aber ICH checke hier gerade gar nichts!“

Nach dem Gespräch bekamen wir noch Autogramme und konnten Fotos machen. Außerdem machte Tobi gleich noch Werbung für seine Social-media-Seite Instagram.

Natürlich hatten wir deshalb die Mittagspause leicht überzogen, aber Herr Hauch lud uns dann noch in die – seiner Meinung nach – „beste Eisdiele“ ein. Das Eis war spitze. Na ja, was soll man auch sagen, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Hahn

Wir Hahner Konfis haben im Januar 2017 als Vorkonfis angefangen. Am Sommer-Backofen-Fest wurden wir dann „richtige“ Konfis, die unter der Macht von Frau Strack standen. Aber beim Fest die Gesichter der kleinen Kinder zu verzieren hat uns allen ziemlich Spaß gemacht. Besonders Julias Kunstwerke waren sehr gefragt. Komischerweise sahen sich immer alle auch dann noch als Künstler, wenn es ans Abräumen und Abbauen ging.

Trotz der Übermacht von Frau Strack hatten wir in der Konfizeit viel Spaß. Wir haben die Zeit mit Spielen, kreativen Aufgaben, aber manchmal auch mit langweiligen Übungen zu allem Möglichen verbracht.

Nach den langweiligen Sachen haben wir lustige Spiele gespielt und meistens, so wie man uns eben kennt, etwas gefuttert. Wir sind aber nicht nur eine verfressen Truppe, sondern auch ziemlich chaotisch und vergesslich. Deshalb kam auch nach mehrmaligem Erinnern über WhatsApp von Frau Strack oftmals der ausdrucksstarke Begriff „Hä?“ ins Spiel. Die darauffolgende Drohung, wir müssten den 3-Seiten-langen Psalm 119 auswendig lernen, ging in unserem Gelächter aber total unter.

Eschollbrücken

Der Eschollbrücker Konfi-Unterricht richtete sich nach dem Kirchenjahr. Der Unterricht ging an 8 Samstagen von 9 bis 12 Uhr im Eschollbrücker Gemeindehaus. Wir lernten viel über Bibelgeschichten, über Martin Luther, sprachen über die Taufe, den Tod, über Erntedank, beschäftigen uns mit dem Gottesdienst, dem Glaubensbekenntnis und dem Vater unser, und wir sagen Lieder. Die allergrößten Beschäftigungen in den Pausen im Gemeindehaus waren Tischkicker-Spielen und das Frühstücken. Die Pausen waren das Beste in den Konfi-Stunden.

Außerdem gefiel uns die Gestaltung von unserem Konfiunterricht bei Kai Becker. Bei Kai war der Konfiunterricht immer locker und trotzdem lernten wir viel bei ihm. Wir redeten am Anfang immer offen darüber, was uns in der vergangenen Woche leicht und was uns schwer gefallen war. Danach beschäftigen wir uns mit einem bestimmten Thema. In der Pause frühstückten wir und spielten Kicker.

Hahn

Wir Hahner Konfis sind an einem Samstag auch einmal extra vor 12 Uhr aufgestanden, um für die Aktion Brot für die Welt Brot zu backen. Das hat fast allen sehr viel Spaß gemacht. Am Ende hat man die fertigen Brot nicht von denen unterscheiden können, die Bäcker Dieter Starck selbst gebacken hat. An Kerbsonntag haben wir die Brot nach dem Gottesdienst verkauft.

Und auch die Straßensammlung für Brot für die Welt haben wir durchgeführt. Immer zu zweit sind wir die Straßen abgelaufen, die wir zugeteilt bekommen haben. Es war zwar auch ziemlich nervig, am Ende hat es sich aber gelohnt – auch wenn einige von uns nur an sehr wenigen Häusern geklingelt haben.

Gemeinsame Aktion

Dann war da noch ein Dekanats-Konfi-Tag in Nieder-Ramstadt, genauer gesagt in der Nieder-Ramstädter Diakonie. Wir sind mit dem Bus hingefahren. Die Hahner Konfis waren ja schon ein bisschen spät. Aber auf die Eschollbrücker mussten wir dann sogar noch länger warten!

Die Veranstaltung, in der es um Inklusion ging, war so durchwachsen. Wir wurden in Gruppen gelost, und das hat uns nicht gefallen. Da haben ein paar von (aber nur ganz wenige) ein bisschen gemogelt. Toll war der Magier, Mr. Joy, der uns am Ende noch mal ein paar gute Ideen zu „Inklusion“ mitgegeben hat.

Auch wenn wir eigentlich alle keine Lust gehabt hatten, war der Tag am Ende doch sehr schön.

Hahn

Nach einigen lehrreichen Konfistunden gab es für die Hahner sogar noch einen Konfitag. Dort haben wir das Abendmahl ausführlich behandelt. Mittags haben ein paar von uns mit Frau Strack Spaghetti gekocht und die anderen waren für die Tischdeko zuständig.

Nach langem Hin und Her mussten wir leider feststellen, dass Blumen fehlten. Also ging wir zum netto und kauften Blumen – und noch ein paar Süßigkeiten. Das war zwar nicht abgesprochen gewesen, war dann aber doch okay.

Das einzig Blöde war, dass wir so lange unterwegs gewesen waren, dass das Essen schon abgekühlt war, als wir wieder im Gemeindehaus ankamen. Trotzdem muss man sagen, dass es total lecker geschmeckt hat.

Die Konfi-Fahrt

Der nächste gemeinsame Termin war dann schon die Konfifahrt im April. „Yeah, keine Schule.“

Aber über die Schule durften wir in der Gegenwart von Frau Strack auch nicht sprechen.

Die Konfifahrt wurde von Frau Strack und Kai Becker, dem Gemeindepädagogen, geleitet. Die kurzen drei Tage waren leider schnell vorbei. Das Essen dort war sehr gut. Frühstück, Mittagessen, Nachmittags-Kuchen und Abendessen waren mega-lecker.

Am 1. Tag lernten wir uns noch mal richtig kennen. Dabei half uns der Stunt-Esel Olaf. Außerdem wurden wir vorsichtig auf unser Thema für diesen Vorstellungsgottesdienst vorbereitet. Dazu haben wir in den nächsten Tagen einige Sachen und Themen bearbeitet, die manche über ihre Grenzen gebracht haben.

Die 1. Nacht war für Frau Strack und Herrn Becker nicht so lustig wie für uns. Eigentlich hießt es: „Ab 22 Uhr sind alle in ihrem Zimmer und dürfen nur noch reden.“ Aber wir wollten doch noch ein bisschen mehr. Um halb eins nachts kam überraschenderweise Frau Strack ins Zimmer gestürmt, und zwar natürlich in das Zimmer, in der die leiseste Gruppe war. Die Leute dort hatten den größten Schock ihres Lebens, und sie gingen ins Bett mit dem Gedanken, welche Strafe sie wohl bekommen würden.

Um 8.30 Uhr gab es Frühstück, die Auswahl war groß.

Danach gab es wieder Arbeit. Wir spielten, überlegten, hörten uns Geschichten an, versetzten uns in andere Rollen, schrieben Steckbriefe und suchten in uns nach Schätzen. Das war schwer.

Das Abendprogramm wurde von unseren umwerfenden Teamern geplant. Vielen Dank an Marie Dickler, Tamina Hilgert, Laura Hungsberg, Emma Kraft, Lara Kraft, Valentin Merz und Michelle Zeißler.

Am ersten Abend machten wir eine Schnitzeljagd und danach spielten ein paar von uns Rugby – das ist übrigens auch der Grund, wieso manche Klamotten nach der Konfifahrt voller Schmutz waren. Rugby und „Wahrheit oder Pflicht“ waren während der ganzen Zeit die beliebtesten Spiele.

Am zweiten Abend war Regen gemeldet, deswegen musste leider das geplante Lagerfeuer mit Stockbrot ausfallen.

Der zweite Abend war für Frau Strack und Herrn Becker dann auch viel entspannter.